Mit Kind und Hund gleichzeitig spazieren zu gehen, kann wunderschön sein – oder ziemlich anstrengend. Der Hund möchte Bewegung und Schnüffelzeit, das Kind hat vielleicht gerade keine Lust, und im Alltag prallen viele Bedürfnisse aufeinander.
Die gute Nachricht: Mit ein paar kleinen Ideen lässt sich der Spaziergang deutlich entspannter gestalten.
Ein häufiger Stressfaktor beim Spaziergang ist ein Hund, der voller Energie ist und ständig ziehen oder beschäftigt werden möchte.
Hier helfen kleine Tricks, um den Hund gezielt auszulasten, ohne dass du ständig Aktionen anbieten musst.
Schnüffeln ist für Hunde unglaublich wertvoll und gleichzeitig beruhigend. Du kannst bewusst kleine Schnüffelstellen nutzen:
Hier darf der Hund einfach suchen und erkunden. Das macht müde – oft mehr als reines Laufen.
Wenn dein Hund dabei noch über Hölzer oder unwegsames Gelände geht, trainiert er sein Körpergefühl, indem er verschiedene Untergründe fühlt und seine Beine bewusst darüberhebt (ein Video zur gezielten Bodenarbeit für hibbelige Hunde findest du hier).

Wenn dein Hund gerne apportiert, kannst du ihn mit einem einfachen Trick schnell auspowern.
Nimm zwei Bälle mit:
Am besten funktioniert das auf schmalen Wegen, wie Trampelpfaden, die du gut einsehen kannst und kaum jemand dort geht.
Der Vorteil:
Der Hund hat sich intensiv bewegt, ohne das du Strecke machen musst und er kann danach entspannter an der Leine laufen, während du dich mehr deinem Kind widmen kannst.

Das kennen viele Eltern: Der Hund muss raus – aber das Kind hat absolut keine Lust.
Ein hilfreicher Gedanke dabei ist:
Die Frage ist nicht, ob wir spazieren gehen – sondern wie wir spazieren gehen.
Der Spaziergang steht also fest. Innerhalb dieses Rahmens darf das Kind aber mitgestalten.
Zum Beispiel:
So hat das Kind Handlungsspielraum, ohne dass die Grundentscheidung zur Diskussion steht.
Gerade im Familienalltag entsteht oft Druck, wenn wir versuchen, dass alle zufrieden sind.
Doch manchmal passt etwas dem Kind einfach nicht – und das dürfen wir aushalten.
Du darfst:
Auch ein Wutausbruch bedeutet nicht, dass etwas falsch läuft.
Er zeigt nur, dass dein Kind gerade frustriert ist.
Der Spaziergang darf trotzdem stattfinden.

Stell dir eure Familie wie ein Mobilé vor.
Alle hängen daran:
Mal sind die Bedürfnisse des Kindes oben, mal die des Hundes – und manchmal auch deine eigenen.
Wichtig ist nicht, dass immer alles perfekt ausgeglichen ist, sondern dass insgesamt Balance entsteht.
Der Hund braucht Bewegung.
Das Kind braucht Begleitung.
Und du brauchst auch Zeiten, um wieder Energie aufzutanken.

Ein großer Stressfaktor ist, wenn zu viele Dinge gleichzeitig passieren sollen.
Typisches Beispiel:
Alles fällt auf denselben Moment.
Hier hilft es, den Tag etwas anders zu strukturieren.
Vielleicht ist dein Kind am Vormittag kooperativer.
Dann kann das die Zeit für die größere Gassirunde sein.
Mittags ist der Hund bereits ausgelastet und du kannst dich in Ruhe ums Essen kümmern.
Auch hier kann man Druck rausnehmen:
So entzerrst du die typischen Stresszeiten rund um Mittag und Abend.
Der Spaziergang fühlt sich dann nicht mehr wie eine zusätzliche Aufgabe an – sondern einfach wie ein Teil des Tages.
Es bedeutet eher:
So entsteht Schritt für Schritt mehr Ruhe – für dich, dein Kind und deinen Hund.
Wenn du diesen Beitrag nochmal hören möchtest. Unter dem Titel:
“Gassigehen mit Kind und Hund”
>> Höre gern in meinen Podcast “Familienglück mit Hundepfoten” hinein. 🎙️
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